Rauchverbot in Spanien 2011 – eine Erfolgsgeschichte
Dienstag, den 12. April 2011 um 21:29 Uhr

21.000 neue Stellen trotz 4 % Umsatzrückgang

Das spanische Statistikinstitut sowie das Arbeitsministerium in Madrid melden 21.000 zusätzliche Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie. Und das obwohl der Umsatz um 4% von 2009 auf 2010 geschrumpft ist.

Ob das wirklich bedeutet, dass es keine negativen Folgen für das dort beschäftigte Personal hat ist fraglich.  Sonderfaktoren wie Teilzeit oder Saisonbeschäftigungen wurden nicht untersucht. Bereits in 2009 ging der Umsatz um 4,1 % zurück.

Seit dem Inkrafttreten des Rauchverbotes im Januar soll der Zigarettenabsatz um satte 32 % abgenommen haben. Ebenfalls schätzen die Gesundheitsbehörden das in diesem Jahr 10%, also 4 Millionen Personen mit dem Rauchen aufhören.

Zur Erklärung

Am 2. Januar 2011 trat das neue spanische Anti-Tabakgesetz in Kraft und hat das Raucher in die eigenen vier Wände oder an die frische Luft verbannen, denn das Gesetz verbietet das Rauchen in allen öffentlichen Räumen.